Empfehlung auf einen Blick
- Saily (Werbelink) (NTT Docomo) – beste Abdeckung, auch auf dem Land
10 % Rabatt mit meinem Code MOCHIMILES, über meinen Link automatisch angewendet - Airalo (Werbelink) (au/SoftBank) – im Test am schnellsten, von mir selbst genutzt
15 % Rabatt für Neukunden mit dem Code NEWTOAIRALO15, an der Kasse selbst eingeben - Meiden: Holafly – Hotspot auf 500 MB/Tag begrenzt, schlechte Landabdeckung
Affiliate-Hinweis: Die Links zu Saily und Airalo sind Affiliate-Links. Für dich entstehen keine Mehrkosten.
Wer eine Japan-Reise plant, landet früher oder später bei derselben Frage: Pocket WiFi oder eSIM Japan? Ich habe mir echte Netzwerk-Tests angeschaut, bei denen Anbieter direkt in Japan getestet wurden, und die Bedingungen der Anbieter durchgelesen. Eine davon habe ich selbst genutzt. Mein Ergebnis: Für die meisten Reisenden ist eine eSIM Japan die bessere Wahl. Hier ist welche, und was sich nicht lohnt.
Japan hat drei große Netze: NTT Docomo, KDDI au und SoftBank. Docomo hat die beste Flächenabdeckung, auch auf dem Land, in den Bergen und auf Nebenstrecken des Shinkansen. Welches Netz deine eSIM nutzt, macht mehr Unterschied als die meisten Vergleichsseiten zeigen, deshalb fange ich damit an. Alles zu Zügen und Tickets steht im JR Pass Guide.
Die zwei eSIMs, die ich für Japan empfehle
Saily: beste Abdeckung über Docomo
Saily läuft auf NTT Docomo, dem Netz mit der besten Abdeckung in Japan. Gerade gibt es eines der besseren Pakete im Vergleich: 20 GB für einen Festpreis, mit einer App die nicht im Weg ist. Die Einrichtung dauert ein paar Minuten: direkt nach dem Kauf herunterladen, nach der Landung aktivieren. Keine SIM-Karte kommt mit der Post, und die Warteschlange am Flughafen entfällt komplett.
Docomo deckt nicht nur Tokio und Osaka ab, sondern auch Nebenrouten, kleinere Städte und Bergregionen. Das merkt man auf einer Reise mit vielen Ortswechseln.
Wenn deine Route weit über die großen Städte hinausgeht, würde ich zu Saily greifen. Mit meinem Code MOCHIMILES bekommst du 10 % Rabatt. Über meinen Link wird er im Checkout automatisch eingetragen, und falls nicht, gibst du ihn einfach selbst ein.
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Mit meinem Code bekommst du 10 % Rabatt auf Saily:
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Über meinen Link wird der Code im Checkout automatisch eingetragen. Falls nicht, gib MOCHIMILES einfach manuell ein.
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Airalo: am schnellsten und selbst genutzt
Airalo ist die eSIM, die ich selbst genutzt habe. Ich hatte es in wenigen Minuten eingerichtet, das Netz hat mich nie im Stich gelassen, und in unabhängigen Tests war Airalo der schnellste Anbieter: durchschnittlich 141,6 Mbps. Das Netz läuft auf au und SoftBank statt auf Docomo.
Airalo ist genauso empfehlenswert, vor allem wenn du hauptsächlich in Tokio und Osaka unterwegs bist. Die Einrichtung war sehr einfach, und ich war damit sehr zufrieden. Der einzige Unterschied ist das Netz: au und SoftBank sind auf dem Land und in den Bergen dünner als Docomo. Geht deine Route weit abseits der Hauptstrecken, hat Saily dort die Nase vorn.
Wenn du dich für Airalo entscheidest: Als Neukunde bekommst du mit dem Code NEWTOAIRALO15 15 % Rabatt auf deine erste eSIM. Anders als bei Saily wird der Code nicht automatisch eingetragen, du musst ihn an der Kasse selbst eingeben.
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Der Code wird nicht automatisch eingetragen. Gib NEWTOAIRALO15 an der Kasse ein, am besten auf der Airalo-Website im Browser statt in der App. Du hast schon ein Airalo-Konto? Mit AIRALOESIM10 bekommst du 10 % (maximal 3 US$).
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Saily vs Airalo: eSIM Japan im direkten Vergleich
| Saily | Airalo | |
|---|---|---|
| Netz in Japan | NTT Docomo | au + SoftBank |
| Geschwindigkeit (getestet) | Solide, flächendeckend | Ø 141,6 Mbps |
| Ländliche Abdeckung | Sehr gut (Docomo) | Gut in Städten, dünner auf dem Land |
| Einrichtung | Sofort-Download, einfache App | QR-Code, ~15 Min. |
| Volumen nachbuchen | In der App, sofort aktiv | In der App, sofort aktiv |
| Hotspot | Ja | Ja |
| Preis | 10 % Rabatt mit Code MOCHIMILES (Werbelink) | 15 % Rabatt für Neukunden mit Code NEWTOAIRALO15 (Werbelink) |
| Ideal für | Flächendeckung, ländliches Japan | Reine Geschwindigkeit, Städte |
Beide sind eine gute Wahl. Der Unterschied liegt in deiner Route: Das Docomo-Netz von Saily ist die stärkere Wahl für ländliche Regionen, kleinere Städte und Bergstrecken. Airalo ist in den Städten schneller, und ich habe es selbst ohne Probleme genutzt.
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Die anderen Anbieter: was ich wirklich denke
Mobal: einzige Option wenn du eine japanische Nummer brauchst
Mobal läuft auf KDDI au und ist der einzige Anbieter hier, der eine echte japanische Telefonnummer vergeben kann. Manche Hotels, Restaurants mit Reservierungspflicht und lokale Dienste akzeptieren nur Anrufe von japanischen Nummern. Wer das braucht, ist bei Mobal richtig.
Als reine Daten-eSIM ist Mobal allerdings langsamer: 24,8 Mbps im Test, verglichen mit über 140 bei Airalo. Die Voice-SIM mit Rufnummer ist außerdem aufwändiger einzurichten, mit Ausweis-Upload, Postversand und Wartezeit. Wer keine japanische Nummer braucht, fährt mit Saily oder Airalo besser.
Ubigi: technisch gut, aber wenig transparent
Ubigi läuft ebenfalls auf NTT Docomo und erreichte im Test 73,7 Mbps, Videogespräche liefen ruckelfrei. Die Einrichtung ist so schnell wie bei Airalo. Rein technisch ist Ubigi in derselben Liga wie Saily.
Der Grund warum ich es nicht als erste Wahl nenne: Preise und Tarife sind nicht öffentlich einsehbar, was einen direkten Vergleich schwierig macht. Wer Saily nicht findet, kann Ubigi als Alternative prüfen. Auf Detailfragen sollte man sich aber vorbereiten.
Sakura Mobile: für längere Aufenthalte oder Pocket-WiFi-Verleih
Sakura Mobile läuft auf Docomo und ist flexibel bei den Laufzeiten: 1 bis 90 Tage wählbar, dazu Pocket-WiFi-Verleih und physische Japan SIM Karte. Für Gruppen die eine Verbindung teilen wollen, oder für längere Aufenthalte bei denen ein Monatspaket Sinn ergibt, ist das eine sinnvolle Option.
Für eine typische zweiwöchige Reise mit eSIM-fähigem Smartphone würde ich bei Saily oder Airalo bleiben. Aber gut zu wissen, dass es das gibt.
Holafly: das würde ich meiden
Holafly bewirbt einen Unlimited-Tarif, aber der Hotspot ist auf ungefähr 500 MB pro Tag begrenzt. Der Traffic wird über Server in Singapur, Hongkong und Polen geleitet, was manche japanischen Dienste blockieren kann, darunter Streaming und lokale Plattformen.
In Tests war die Abdeckung in Städten in Ordnung, auf dem Land und auf Nebenstrecken des Shinkansen aber spürbar schwächer. Für eine Reise mit vielen Ortswechseln ist das ein echter Nachteil. Kaufen würde ich Holafly nicht.
Pocket WiFi oder eSIM: was ist in Japan wirklich besser?
Das ist die Frage mit der die meisten Japan-Reisenden anfangen. Lange war der Pocket-WiFi-Router am Flughafen die Standardantwort: abholen bei der Ankunft, mit Reisebegleitung teilen, vor der Abreise zurückgeben. Hat funktioniert, Abdeckung war meistens okay.
Die Nachteile des Pocket-WiFi-Routers sind inzwischen schwerer zu ignorieren. Man trägt ein Extra-Gerät, lädt einen Extra-Akku, zahlt eine tägliche Leihgebühr plus Rückgabegebühr. Ist der Pocket-WiFi-Akku an einem langen Ausflugstag leer, hat die ganze Gruppe auf einmal kein Internet. Geht das Gerät verloren oder zu Schaden, werden die Gebühren schnell teuer.
Für die meisten Allein- und Paarreisenden fällt das alles weg, wenn man stattdessen eine eSIM nutzt. Man holt kein Gerät am Pocket-WiFi-Schalter ab, trägt keine Extra-Hardware und lädt keinen zweiten Akku. Installieren vor der Abreise, aktivieren nach der Landung.
Pocket WiFi lohnt sich noch in einer Situation: Gruppen ab drei Personen, die die Kosten einer Verbindung teilen. Wer mit Familie oder einer größeren Reisegruppe unterwegs ist und nicht alle ein eSIM-fähiges Gerät haben, kommt damit oft günstiger pro Kopf. Sakura Mobile ist hier die erste Adresse.
Eine Option die früher häufiger empfohlen wurde und für Touristen heute kaum noch Sinn ergibt: die physische Japan SIM Karte. Sie setzt ein kompatibles entsperrtes Gerät voraus, erfordert oft eine Identitätsprüfung und kann nicht vorab eingerichtet werden. Für die meisten Reisenden ist eine eSIM schneller und einfacher.
Für alle anderen: eSIM. Die beste eSIM Japan 2026 hängt von deiner Route ab: Nach echten Netzwerk-Tests liegt Saily bei der Flächenabdeckung über Docomo vorn, Airalo beim Tempo in den großen Städten.
eSIM einrichten: so klappt es vor der Abreise
Die meisten eSIM-Angebote lassen sich vor dem Abflug installieren und nach der Landung aktivieren. Der Ablauf ist bei fast allen Anbietern gleich:
- eSIM vor der Reise kaufen (bei Saily sparst du mit dem Code MOCHIMILES 10 %, bei Airalo als Neukunde mit NEWTOAIRALO15 15 %)
- Installation über die App oder per QR-Code abschließen
- Heimische SIM während des Flugs aktiv lassen für Bordkarte und letzte Nachrichten
- Nach der Landung oder nach der Passkontrolle auf die eSIM umschalten
Die meisten Smartphones ab 2018 unterstützen Dual-SIM mit eSIM, die Heimkarte muss nicht raus. Prüfe unter „Mobilfunk“ oder „SIM und Netzwerk“ in den Einstellungen ob dein Gerät eSIM unterstützt. Informationen zur eSIM-Kompatibilität von Mobilgeräten gibt es direkt beim GSMA eSIM-Portal. iPhone XS und neuer, Samsung Galaxy S- und Z-Serie ab 2019 und Google Pixel ab dem Pixel 3 sind kompatibel.
Airalo oder Saily funktioniert nicht: häufige Probleme
Die meisten Probleme mit einer eSIM Japan sind in unter zwei Minuten gelöst.
eSIM installiert, aber kein Empfang
Zwei Dinge prüfen: Datenroaming ist auf der eSIM-Leitung aktiviert, und die eSIM ist als aktive Datenleitung in den Einstellungen ausgewählt. Beides wird beim Einrichten häufig übersehen und ist die häufigste Ursache für „kein Signal“.
QR-Code lässt sich nicht scannen
Ein eSIM-QR-Code kann nur einmal eingelöst werden. Falls er bereits gescannt wurde, kann die eSIM in der jeweiligen App manuell über den Aktivierungscode neu installiert werden. Das funktioniert bei Airalo und Saily beide über die App.
eSIM zu früh aktiviert
Manche Pakete zählen Tage ab Aktivierung statt ab erster Nutzung. Installieren vor dem Abflug ist in Ordnung, aktivieren erst nach der Landung. Die genauen Bedingungen stehen im jeweiligen Paket vor dem Kauf.
Handy erkennt die eSIM nicht
Auch bei eSIM-fähigen Geräten können manche Netzbetreiber das Gerät gegen die Nutzung von Fremd-eSIMs sperren. Das passiert häufig bei subventionierten Vertragstelefonen. Den Heimanbieter kontaktieren, falls die eSIM-Option in den Einstellungen gar nicht erscheint.
Datenvolumen aufgebraucht
Airalo und Saily bieten beide Nachbuchoption direkt in der App an. Bei Airalo: aktiven Plan antippen, Zusatzpaket auswählen. Bei Saily: gleicher Ablauf in der Plan-Übersicht. Beide Optionen werden innerhalb von Minuten aktiv.
Häufige Fragen
Brauchst du eine japanische Telefonnummer? Nur wenn du Reservierungen in Restaurants planst die lokale Anrufe verlangen, oder lokale Dienste per Telefon erreichst. Mobal ist der einzige Anbieter der das abdeckt. Für die meisten Reisen reicht eine Daten-eSIM.
Funktioniert dein Handy mit einer eSIM Japan? Die meisten Geräte ab 2018 unterstützen eSIM. Überprüfe die technischen Daten vor dem Kauf.
Wann aktivieren? Installieren vor dem Abflug, aktivieren nach der Landung. Nicht schon zuhause aktivieren wenn dein Paket ab Aktivierung zählt statt ab erster Nutzung.
Mit einer funktionierenden eSIM Japan wird vieles einfacher. Ich nutze Google Maps fast durchgehend, und unser Konbini-Guide macht mit mobilem Internet viel mehr Spaß. Ein paar japanische Sätze für den Konbini helfen außerdem wenn die App nicht ganz ausreicht.