Pflanzlich durch Japan, vor Ort getestet
Two hands holding green mochi dusted with kinako

Über Mochi

MochiMiles ist ein veganer Japan-Reiseblog, entstanden aus bisher drei Reisen, einer wachsenden Keramiksammlung und der festen Überzeugung, dass pflanzliches Reisen in Japan das spannendste kulinarische Abenteuer ist, das ich kenne. Ich bin Mochi, und Japan hat mich erwischt. Nicht subtil, nicht langsam, sondern genau in dem Moment, als die Kabinentüren aufgingen und diese eigenartige Mischung aus Zedernholz, frischem Matcha und etwas Undefinierbarem in die Nase stieg. Seitdem bin ich nicht mehr ganz geheilt.

Die erste Reise war mit meiner Partnerin. Irgendwann wollte ich einfach noch einmal zurück: nur ich, das Land und kein fester Plan. So wurde aus einer Reise eine Gewohnheit, und ein veganer Japan-Reiseblog entstand daraus fast wie von selbst. Meine Partnerin liebt Japan übrigens genauso sehr.

Von Tokyo bis Fukuoka, und überall dazwischen

Tokyo und Kyoto? Ja, wie alle. Aber auch Kanazawa, Nagano, Matsumoto, und den Nakasendo, ein alter Postweg, auf dem man stundenlang läuft ohne ein einziges Reisebus-Selfie zu sehen. In Ise haben wir den Naiku-Schrein besucht, einer der heiligsten Orte Japans, der eine Stille ausstrahlt, die man sonst kaum noch findet. Den Kumano Kodo sind wir mit wunden Füßen und breitem Grinsen gelaufen.

In Hiroshima und Nagasaki haben wir innegehalten. Diese Städte verlangen das. Sie sind gleichzeitig das Schwerste und das Wichtigste, was Japan einem beibringt.

Und dann: das Aso-Tal. Der Krater. Das Schweigen. Kühe auf grünen Hügeln, die aussehen als hätte Miyazaki sie persönlich platziert.

Flohmärkte, Keramik und die Saga-Obsession

Unsere heimliche Superkraft: Flohmärkte. Und wenn ich Flohmärkte sage, meine ich das ernst: wir planen unsere Japan-Aufenthalte tatsächlich um sie herum. Wir haben eine unheimliche Fähigkeit entwickelt, schöne alte Keramik zu entdecken, und gleichzeitig eine beunruhigende Unfähigkeit, sie stehen zu lassen. Die Saga-Region und besonders Arita haben wir mit leuchtenden Augen bereist. Arita-Yaki, 400 Jahre Porzellangeschichte, und ein Markt, der einmal im Jahr die halbe Welt anzieht. Wir waren natürlich dabei.

Als veganer Japan-Reiseblog besucht MochiMiles Orte, die klassische Reiseblogs kaum zeigen: Trödelmärkte, buddhistische Tempelküchen und kleine Stadtläden weit abseits der Touristenpfade.

Warum pflanzlich in Japan?

Als veganer Japan-Reiseblog ist MochiMiles genau hier zuhause: Japan ist auf dem Papier das Land, wo man als pflanzlich lebender Mensch am wenigsten erwartet, gut essen zu können. Dashi in allem, versteckter Fisch, fragende Blicke. Und trotzdem, oder gerade deswegen, ist es das aufregendste kulinarische Abenteuer, das ich kenne. Shojin Ryori, Japans buddhistische Tempelküche, ist so puristisch und gleichzeitig so vielschichtig, dass man stundenlang darüber nachdenken kann. Ein guter Konbini-Onigiri um zwei Uhr nachts ist sein eigenes kleines Wunder.

Alles, was ein veganer Japan-Reiseblog braucht, findest du hier: Restaurantempfehlungen, Rezepte und ehrliche Guides. Kein Kleinstgedrucktes, keine Ausnahmen. Den besten Einstieg gibt der Vegan-in-Japan-Guide, der erklärt, was du vor der Reise wissen solltest.

Ein veganer Japan-Reiseblog: Was hier zu finden ist

Als veganer Japan-Reiseblog richtet sich MochiMiles an Menschen, die Japan nicht nur sehen, sondern wirklich verstehen wollen. Ich will die Kleinigkeiten aufschreiben, bevor ich sie vergesse. Denn darum geht es mir eigentlich: um das Gefühl, das Japan einem schenkt.

Ein Beispiel: Wir schlendern durch enge Gassen in Kyoto, wollen eine kleine Straße überqueren. Ein älterer Mann in einem Auto hält an, um uns passieren zu lassen. Er verbeugt sich dabei zu uns hin. Wir bedanken uns natürlich und verbeugen uns ebenfalls. Ein winziger Moment. Nichts Besonderes, könnte man meinen. Und trotzdem wärmt mir dieser Augenblick noch heute das Herz, wenn ich daran denke. So ist Japan. Nicht im Offensichtlichen steckt es, sondern in diesen kleinen Gesten, die man sich wünscht, man hätte sie alle aufgeschrieben.

Wer in Tokyo einfach hinsetzen und bestellen möchte, ohne jedes Gericht zu hinterfragen: das vegane Izakaya Masaka in Shibuya ist genau das. Für Konbini-Shopping ohne langes Etikettenraten gibt es den Vegan-Konbini-Guide nach Kette sortiert. Und für die Restaurantsuche überall in Japan bleibt HappyCow Japan die zuverlässigste Datenbank. MochiMiles als veganer Japan-Reiseblog sammelt genau solche Orte, ehrlich und pflanzlich.

Worum es in diesem Blog geht

Pflanzlich, immer

Jede Empfehlung hat eine vegane Option, und ich schreibe dazu, wenn etwas nur auf Nachfrage vegan ist oder ich selbst nicht dort war. Keine Fischsoßen-Fußnoten.

Langsames Reisen

Ein Tempel, wirklich erlebt, ist mehr wert als zehn im Eiltempo. Für Menschen, die tief eintauchen wollen.

Zwei Sprachen

Jeder Guide auf Deutsch und Englisch, nicht übersetzt, sondern in beiden Sprachen neu geschrieben.