Japan Urlaub vegan, wo geht das am leichtesten? In Tokio, dort klappt es sogar spontan. Kyoto ist auch ziemlich einfach, braucht aber mehr Vorbereitung und hat dafür mehr traditionelle Küche. Osaka kenne ich nur von einem kurzen Besuch; wegen der Größe der Stadt würde ich es trotzdem als relativ einfach einschätzen.
Unten findest du alle Orte, über die ich bisher geschrieben habe, nach Region sortiert, und jede Kachel führt entweder zu einem Überblick oder direkt zum passenden Guide. Mit jeder Reise kommen neue dazu.
Rund um Tokio
Kansai
Kyushu
Routen und Tagesausflüge
Japan Urlaub vegan: Welche Stadt passt zu dir?
| Ort | Wie leicht vegan? | Am besten für | Highlights | Guide |
|---|---|---|---|---|
| Tokio | Ziemlich einfach, auch spontan | Spontan essen gehen, jedes Viertel hat etwas | Izakaya Masaka, Ramen bei Jangara, ein ganzer Esstag in Asakusa | Vegan in Tokio |
| Kyoto | Ziemlich einfach, mit Planung | Traditionelle Küche und Tempelessen | Shojin Ryori, Sojamilch-Ramen in Gion, Masaka im Machiya | Vegane Restaurants Kyoto |
| Osaka | Relativ einfach (nur kurz besucht) | Ein, zwei Tage zwischen Kyoto und Nara | Papachan-Ramen in Dotonbori, Medaka am Bahnhof Osaka | Vegane Restaurants Osaka |
Tokio ist am einfachsten

In Tokio kannst du am ehesten spontan vegan essen gehen. Ein bisschen Recherche vorher hilft trotzdem, weil sich die guten Adressen über die ganze Stadt verteilen, auch wenn von Asakusa bis Shimokitazawa fast jedes Viertel mindestens eine hat. Alle Viertel und Adressen stehen auf der Seite Vegan in Tokio.
Kyoto braucht mehr Planung

Gutes veganes Essen gibt es in Kyoto auch, nur solltest du mehr vorausplanen, denn viele Adressen sind klein, und bei den beliebten steht mittags schon eine Schlange. Dafür ist Kyoto die Stadt für traditionelle Küche: Shojin Ryori, die buddhistische Tempelküche, ist von Natur aus vegan. Meine zehn Adressen stehen im Guide zu veganen Restaurants in Kyoto.
Osaka nach einem kurzen Besuch

Weil ich nur kurz in Osaka war, bin ich mit meiner Einschätzung vorsichtig. Die Stadt ist aber so groß, dass es genug vegane Optionen gibt, von Ramen in Dotonbori bis zu Okonomiyaki ohne Ei. Alles dazu im Guide zu veganen Restaurants in Osaka.
Tagesausflüge in kleinere Orte
Außerhalb der großen Städte wird es schwieriger. In meiner 15-Tage-Reiseroute stecken drei Tagesausflüge, nach Nikko ab Tokio, nach Uji ab Kyoto und nach Nara ab Osaka. Gerade in Uji gibt es außer Süßem wenig Veganes, also lieber vorher in Kyoto etwas einpacken. Für unterwegs hilft der Konbini-Guide, und wenn du im Restaurant nachfragen musst, die veganen Sätze auf Japanisch.
Häufige Fragen
Welche Stadt in Japan ist am besten für Veganer?
Für mich ist es Tokio. Dort kannst du auch spontan vegan essen gehen, weil fast jedes Viertel gute Adressen hat. Kyoto ist ebenfalls einfach, braucht aber mehr Planung.
Ist Kyoto vegan-freundlich?
Wenn du ein bisschen planst, auf jeden Fall. Es gibt viele kleine vegane Restaurants und mit Shojin Ryori eine Küche, die von Haus aus vegan ist. Bei traditionellen Gerichten außerhalb davon steckt oft Dashi aus Fisch, deshalb lohnt sich ein Blick in meine Vegan in Japan Tipps.
Wie schwierig ist vegan außerhalb der großen Städte?
Deutlich schwieriger, weil es in kleinen Orten oft kein rein veganes Restaurant gibt. Dann retten dich Konbini, ein paar japanische Sätze und etwas Proviant aus der letzten großen Stadt. Für Orte, über die ich noch nicht geschrieben habe, ist HappyCow der beste Startpunkt.
Wie viele Tage brauche ich für Tokio, Kyoto und Osaka?
In meiner 15-Tage-Reiseroute sind es sechs Nächte in Tokio, fünf in Kyoto, zwei in Osaka und zum Schluss noch eine Nacht in Tokio vor dem Rückflug. Damit bleibt auch Zeit für Tagesausflüge nach Nikko, Uji und Nara, ohne dass jeder Tag durchgetaktet ist.
Fukuoka war mein erster Halt auf Kyushu. Als Nächstes auf meiner Liste: Saga mit der Porzellanstadt Arita, Nagasaki und Kumamoto.




